Am Land und im Wasser zu Hause

Frösche, Kröten und Unken, Molche und Salamander gehören zur faszinierenden Welt der Amphibien, auch Lurche genannt. Insgesamt gibt es 21 heimische Arten. Auf Hemsbacher und Laudenbacher Gemarkung wurden in den letzten Jahren beobachtet:

  • Erd- und Kreuzkröte (letztere sehr selten)

Gras-, Wasser- und Spring-Frosch (letzterer sehr selten)Berg-, Teich-, Kamm- und Fadenmolch (letzterer sehr selten)Gelbbauchunke (im Weinheimer Steinbruch, sonst sehr selten)Feuersalamander (fast nur im Gebirge)

Vor allem während der Laichzeiten sind die Lurche in Gefahr: Jedes Jahr werden Tausende Kröten und Frösche während ihrer Wanderungen Opfer des Straßenverkehrs. An der B3 zwischen Hemsbach und Laudenbach wurde eine Amphibenleitanlage bestehend aus Zäunen und Doppelröhren unter der Straße gebaut um den Amphibien einen sicheren Zugang zu dem großen Laichgebiet im NSG Rohrwiesen/Gänswiesen und wieder zurück zu den Landlebensräumen und den Überwinterungsquartieren zu ermöglichen.

Aber nicht nur der Verkehr bedroht die Amphibien: Noch problematischer ist die Zerstörung von Lebensräumen und Laichgewässern und die zunehmend eintönige Landschaft und die eingesetzten Gifte. Denn die Lurche können langfristig nur überleben, wenn ihre Lebensräume erhalten bleiben. So wurden und werden die Rohrwiesen/Gänswiesen immer mehr durch Straßen und Bebauung verinselt. Leider ist der Laubfrosch hier in den 80ger Jahren ausgestorben und konnte bisher nicht wieder zuwandern.

Wie stark die verschiedenen Arten bedroht sind, belegt die Rote Liste.



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