Was summt denn da?

Wenn es um Insekten geht, haben viele Menschen eher negative Assoziationen: Sie denken an stechendes, beißendes und saugendes „Ungeziefer“. Dabei haben die Insekten in unserer Tier- und Pflanzenwelt ganz viele wesentliche Aufgaben: Insekten bestäuben die Blüten und sie sind Nahrungsgrundlage für Vögel, Fische, Lurche, Kriechtiere, Fledermäuse und andere Säugetiere.

Noch summen sie, die Hummeln und Bienen. Doch es ist schlecht um Sie bestellt. Krankheiten, Parasiten, Pestizide und Fungizide sowie der Klimawandel bedrohen sie in ihrer Existenz. Und was passiert, wenn es keine Bienen mehr gibt? Informationen dazu finden Sie im Pressebericht über den Vortrag von Uwe Walther am 11. Januar 2011 in Laudenbach.


Biene im Rapsfeld. Foto: V. Dilk
Foto: V. Dilk

Zu den Insekten gehören so faszinierende Gruppen wie die Libellen, Schmetterlinge, Heuschrecken, Hautflügler (Wespen, Bienen, Hornissen) und Käfer. Insgesamt gibt es in Mitteleuropa mehr als 30.000 Arten.

Allerdings leiden Bienen, Wildbienen, Schmetterlinge und Heuschrecken unter der Monotonie der Landschaft und der intensiven Bewirtschaftung unserer Wiesen und Felder. Für die Libellen sind verbaute und überdüngte Bäche und Seen ein großes Problem, und spezialisierte Käfer finden in den ausgeräumten Wäldern zu wenig Totholz.

Der BUND setzt sich für eine umweltverträgliche Landwirtschaft und für natürliche Wälder, Flüsse und Seen ein. Und der BUND ist auch vor Ort aktiv: Er betreut, sichert und schafft wichtige Lebensräume, die die Insekten-Vielfalt erhalten. Das kann eine „Bienenstation“ sein, die Pflege von Schmetterlings- und Heuschreckenwiesen oder die Renaturierung und Neuanlage von Gewässern.

Jeder kann etwas zum Erhalt des inzwischen stark bedrängten Nutztiers Biene oder für andere Insekten etwas tun: Gemeinden, Landwirte, Gartenbesitzer sogar auf dem Bolkon kann man Insekten helfen.

Hier einige Materialien zum Herunterladen (gewünschtes jeweils anklicken):
- Für den Bolkonkasten
- Staudenliste
- Gehölzliste

Für Landwirte:
- Zwischenfrüchte
- Agrarförderung
- Blühstreifen
MEKA III

Schmetterlinge Hemsbachs und Laudenbachs

Untenstehendes Poster zeigt einige der Hemsbacher und Laudenbacher Schmetterlingsarte.

Wer in seinem Hausgarten etwas für Schmetterlinge tun will findet Tipps im herunterladbaren Merkblatt (bitte anklicken).

2010 beteiligte sich die BUND-Ortsgruppe an der Laudenbacher Aktion "Höfe und Gärten" zusammen mit den Vermietern der BUND-Umweltscheuer. Der BUND-Beitrag hatte das Thema. "Schmetterlinge in Höfen und Gärten".

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Käfer Hemsbachs und Laudenbachs

Zumeist findet die Käferfauma wenig Beachtung. Wir wollen deshalb im Folgenden einige ihrer Vertreter mit Foto vorstellen.

Großer Kolben-Wasserkäfer (Hydrous piceus), Laudenbacher Tümpel, bis 5 cm lang, eine große Rarität; Foto: G. Röhner
Hirschkäfer (Lucanus cervus) , geschützte FFH-Art, Heppenheim; Foto: B. Gräber-Bickel
Gemeiner Rosenkäfer (Cetonia aurata), Laudenbach BUND-Wiese; Foto: G. Röhner
Feldmaikäfer (Melolontha melolontha), Hemsbach Alteberg; Foto: G. Röhner


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