Erhalt alter Sorten auf der BUND-Streuobstwiese

Das Foto zeigt die BUND-Streuobstwiese auf der Kühe weiden.
Jeder Obstbaum repräsentiert eine alte Sorte (Foto Copyright: D. Fischer)

Streuobstwiesen waren früher landschaftsprägend für die "blühende Bergstraße". Im Zuge der stark wachsenden Bergstraßen-Gemeinden insbesondere nach 1954, fiel die große Mehrzahl der Streuobstwiesen neuen Baugebieten zum Opfer. Jahrelang zahlte die Europäische Gemeinschaft sogar Abholzprämien. Inzwischen gehören sie zu den am stärksten gefährdeten Biotopen Mitteleuropas.

Chamagner Renette, Trierer Weinapfel, Wildling von Einsiedeln oder Welsche Schnapsbirne sind nur einige der klangvollen Namen, die einen kleinen Ausschnitt alter Obstsorten repräsentieren, die seit Jahren von unserer Ortsgruppe gefördert werden. Hier steht auch eines der wenigen Exemplare des "Frankfurter Apfels (Hemsbach)" dessen Verschwinden unter Beteiligung der BUND-Ortsgruppe verhindert wurde.

Zu dieser Förderaktion gehört auch unsere Streuobstwiese an der Berliner Straße in Hemsbach (kurz vor den Tennnisplätzen). Rund 50 verschiedene Sorten Apfel- und Birnbäume sind hier angepflanzt und ermöglichen den Besuchern einen Einblick in die Vielfalt sowie die ökologische und landschaftsprägende Bedeutung der alten Obstsorten.

Im Rahmen des Naturschule-Programms findet hier alljährlich an einem Sonntag im Herbst der Apfeltag statt. Die großen und kleinen Besucher haben die Möglichkeit, aus den selbstgepflückten Früchten echten Bio-Apfelsaft zu pressen und diesen frisch zu genießen. Wer guten Bio-Apfelsaft über das ganze Jahr genießen möchte, kann in der BUND-Scheuer in der Rathausstraße 9  in Laudenbach   FÖG-(Bio-) Apfelsaft erwerben (bitte anrufen bei G. Röhner unter Tel. 06201 43616)



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