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Ortsgruppe Hemsbach/Laudenbach

Aktuelle Themen und Berichte

Wir veranstalten regelmäßig zumeist am 2. Dienstag jedes Monats ab 19:30 Uhr Themenabende in der Laudenbacher BUND-Umweltscheuer in der Rathausstr. 9 mit aktuellen Themen und zu Hintergründen rund um Umwelt- und Naturschutz. Diese Veranstaltungen sind öffentlich und kostenlos.

Alle interessierten BürgerInnen sind herzlich eingeladen.

12.12.2019: Jahresabschluss-Abend

Das letzte Monats-Treffen ist ein gemütliches Zusammenkommen, bei dem aktuelle Themen kurz besprochen werden, ein Rückblick der Ereignisse stattfindet und das nächste Jahr in Angriff genommen werden kann. Dazu gibt es meist der Jahreszeit angepasste Kleinigkeiten zu Essen und Trinken.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
(Bild: mtrienke)

Die Mannheimer Wanderfalken, am Brutplatz dokumentiert

Am Dienstag, 14.1.2020 um 19:30 in der BUND-Scheuer wird Dr. Gerhard Rietschel eine Bildervortrag über das Thema Wanderfalken halten.

Nach einem kurzen Überblick über die Wiederbesiedlung der Rhein-Neckar-Region durch den Wanderfalken nach 1980 konzentriert sich der Vortrag auf die Beobachtungen am Brutplatz in der Mannheimer Konkordienkirche. Anfangs erfolgte dies durch zwei Gucklöcher in der Wand der angelegten Nisthilfe, und seit dem Frühjahr 2019 werden die Ereignisse durch eine fest installierte fernsteuerbare Kamera dokumentiert.

Alle interessierten Bürger und Bürgerinnen sind herzlich eingeladen!

 

Vergangene Themen

12.11.2019: Kapitalisierung der Natur

Am Dienstag, 12.11.2019 um 19:30 Uhr lädt der BUND-Hemsbach/Laudenbach zum monatlichen Themenabend in die Umweltscheuer in der Laudenbacher Rathausstr. 9 ein.  

Wir wollen uns dieses Mal mit einer Dokumentation dem Thema widmen, wie Finanz- und Handelsmärkte seit einigen Jahren natürlichen Ressourcen als Gut entdeckt haben. Welchen Wert haben seltene Arten und wem gehören sie?

Bildquelle: pixabay.com

8.10.2019 Volksbegehren Artenschutz

Rettet die Bienen

Referent: Gerhard Röhner Vorsitzender des BUND Hemsbach/Laudernbach

Das erste Volksbegehren in der Geschichte Baden-Württembergs, mit dem Bürger*innen ein Gesetz durchsetzen wollen, ging letzte Woche an den Start. Getragen von hunderten ehrenamtlich Aktiven und einem breiten Trägerbündnis beginnt eine landesweite Sammlung von mindestens einer Millionen Unterschriften. „Die Menschen in Baden-Württemberg können nun zeigen, wie Ernst ihnen der Kampf gegen eine der größten ökologischen Katastrophen unserer Zeit ist: den Artenschwund“, sagte Tobias Miltenberger, einer der zwei Initiatoren des Volksbegehrens von proBiene und Sprecher des Trägerbündnisses. „Gemeinsam wollen wir ein starkes Zeichen an die Politik senden, wie wichtig uns Bürger*innen eine enkelfähige Zukunft auf diesem Planeten ist.“

Vom 24 September 2019 bis 23. März 2020 muss das Trägerbündnis aus Umwelt- und Landwirtschaftsverbänden, Verbraucherorganisationen, sozialen Bewegungen und nachhaltigen Unternehmen die Unterschriften von mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten im Land sammeln. Dann muss der Landtag den Gesetzentwurf des Volksbegehrens, der einen deutlichen Ausbau der Bio-Landwirtschaft und eine verbindliche Pestizidreduktionsstrategie fordert, unverändert annehmen. „Jetzt zeigt sich, ob wir uns als Gesellschaft mutige Schritte zur Eindämmung der großen ökologischen Krisen zutrauen“, sagte Dr. Brigitte Dahlbender, BUND-Landeschefin und Sprecherin des Volksbegehrens. „Wir dürfen nicht jedes Mal zurückschrecken, sobald einzelne Interessensgruppen ihre kurzfristigen wirtschaftlichen Vorteile gegen die ökologischen Anforderungen unserer Zeit ausspielen wollen. Da sind jetzt von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auch Standfestigkeit und Entschlossenheit gefordert. Die Natur macht nämlich keine Kompromisse – sie verschwindet einfach, wenn wir nichts unternehmen. Und den Preis dafür zahlen wir alle.“

Wie sehr das Thema die Menschen beschäftigt, hatte bereits die Unterschriftensammlung für den Antrag auf ein Volksbegehren im Frühsommer dieses Jahres gezeigt: Statt der geforderten 10.000 Menschen unterschrieben binnen weniger Tage mehr als 35.000 Menschen den Antrag. Mehr als 120 Organisationen unterstützen das Volksbegehren mittlerweile. 

Das Bündnis sammelt vom 24. September 2019 bis zum 23. März 2020 Unterschriften von Wahlberechtigten. Wahlberechtigt sind deutsche Staatsbürger*innen, die mindestens 18 Jahre alt sind und am Tag der Unterschrift seit mindestens drei Monaten in einer baden-württembergischen Kommune mit Erstwohnsitz gemeldet sind. Für ein erfolgreiches Volksbegehren müssen mindestens 770.000 Unterschriften zusammenkommen. Die Sammel-Aktionen finden in allen etwa 1.100 Kommunen des Landes statt. Wahlberechtigte können die Unterschriften-Formblätter auf www.volksbegehren-artenschutz.de herunterladen, ausfüllen und bis zum 23. März 2020 an das Wahlamt ihrer jeweiligen Gemeinde. Vom 18. Oktober bis 17. Januar werden zudem Unterschriftenlisten in allen Rathäusern des Landes ausliegen.

 Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“ ist eine Initiative von proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung und wird getragen von proBiene, BUND BW, NABU BW, ÖDP BW, Slow Food Deutschland, Demeter BW, Naturland BW, AbL BW, Fridays for Future BW, Bäuerlicher Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall, Naturata, GLS-Bank und Waschbär. Über 100 Organisationen unterstützen das Volksbegehren. Für das Bündnis sprechen Dr. Brigitte Dahlbender (BUND), Johannes Enssle (NABU), David Gerstmeier (proBiene), Tobias Miltenberger (proBiene). Vertrauensleute im Sinne des Volksabstimmungsgesetzes sind David Gerstmeier und Tobias Miltenberger.

10.9.2019: Schottergärten - die steinige Bedrohung

Der BUND Hemsbach/Laudenbach lädt am Dienstag, den 10.9.2019 um 19:30 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum monatlichen Treffen in die Umweltscheuer in der Laudenbacher Rathausstr. 9 herzlich ein.  

Diesen Monat wird Petra Schulz-Lorenz  mit uns das "Schottergarten-Phänomen" besprechen: Während wir uns einerseits über Insektensterben und Klima-Erwärmung sorgen, schütten wir andererseits künstliche Steinwüsten um unsere Häuser.
Kurzfilme und Bilder stellen die Problematik vor und wir überlegen, was man dieser Entwicklung entgegenstellen kann, um nicht noch mehr blühende Landschaften zu verlieren.

 

9.7.2019: Fledermaus-Abend

Fledermäuse huschen im Sommer stumm durch die Gärten oder fliegen entlang dunkler Wege und Straßen. Jeder Mensch hat schon mal eine Fledermaus gesehen, aber nur wenige kennen sie wirklich. Viele der Fledermausarten sind inzwischen leider selten geworden.
Was kann man tun, um diesen faszinierenden Tieren zu helfen? Woher erkennt man, dass man eine Fledermauskolonie unter seinem Dach beherbergt?

Edit Spielmann von der BUND-Gruppe Steinachtal berichtet beim Themenabend vom BUND-Hemsbach/Laudenbach über das Leben der Fledermäuse und über das Zusammenleben mit ihnen.  

14.05.2019: Mit Apfelsaft die Erde retten - ein Streuobstprojekt aus Heppenheim

Vor fünf Jahren flog dem Heppenheimer BUND-Mitglied Sabine Knapp eine Streuobstwiese zu. Das hat ihr Leben gründlich verändert. Seitdem kümmert sie sich um Äpfel, die nicht geerntet werden und sammelt Spenden für die Pflege von alten Obstbäumen. 
Wie das passiert ist und was sich noch daraus entwickelt hat erzählt sie beim Themenabend am Dienstag, 14.05.2019 um 19:30 Uhr.

09.04.2019: Fotos von der örtlichen Flora und Fauna

Der Hemsbacher Felix Hergenhahn ist mit seiner Kamera in der Region auf der Pirsch. Er zeigt Fotos der regionalen Flora und Fauna.

 

12.02.2019: Was geht mich Palmöl an? Unser Abenteuer auf Borneo

Die Dres. Anja und Felix Kokocinski verbrachten einen Monat auf Borneo in Indonesien, um auf einer Orangutan Rettungseinrichtung mitzuarbeiten. In ihrem Vortrag "Was geht mich Palmöl an? Unser Abenteuer auf Borneo" werden sie mit Fotos und Filmen ihre Erlebnisse schildern und zeigen, wie unser Verbrauch von Palmöl die dortigen Probleme immer weiter verschärft.

8.01.2019: Die Biotope des BUND-Gruppe

Claus Krakofczik wird für uns einen Vortrag mit Bildern über die Biotoparbeit im Zeitraum vom 1983 bis heute halten. Wir werden sehen, wie alles anfing und wo wir jetzt stehen und dass der Klimawandel auch Auswirkungen auf die Biotope vor unserer Haustür hat. 

13.11.2018: Fliegen sie noch? Von unseren Schmetterlingen und ihren Pflanzen

Dr. Michael Ochse, Vorsitzender der Pollichia Ortsgruppe Bad Dürkheim, wird für uns eine Präsentation mit dem Titel "Fliegen sie noch? Von unseren Schmetterlingen und ihren Pflanzen“ zeigen.

In den Medien wird seit drei Jahren vom "Insektensterben" gesprochen, doch was wissen wir darüber? Der ausgewiesene Experte für Schmetterlinge Dr. Michael Ochse zeigt in dem Vortrag mit anschließender Diskussion nicht nur die faszinierende Vielfalt dieser Tiergruppe, sondern auch die Gründe für ihren Rückgang. Dabei werden interessante Erkenntnisse aus unserer Heimat vorgestellt und voreilige Schlüsse in Frage gestellt. Mancher Zuhörer wird sich wundern, welche neuen Schmetterlinge bei uns einwandern und welche verschwinden, und das begleitet von schönen Bildern dieser schönen Tiere. 

9.10.2018: Farne, Affen, Schmetterlinge - subtropischer Regenwald in Taiwan

Dr. Eva Schüssler wird für uns einen Vortrag mit Bildern über eine Reise nach Taiwan halten.

Taiwan ist bekannt als Standort für Chipherstellung und Hochtechnologie. Bei näherem Hinsehen überrascht die Insel jedoch auch mit alter Kultur, kleinteiliger Landwirtschaft und mit einer reichen Natur von der Küste bis zu den 4000 m hohen Gipfeln der Berge. 

14.8.2018: Vortrag und Film zur Kirschessigfliege

Seit 7 Jahren tobt sich die Kirschessigfliege in den Obstbeständen hier in Süddeutschland aus. Der Exot kommt ursprünglich aus Südost-Asien, fühlt sich aber angesichts des warmen und feuchten Klimas hier auch pudelwohl. Die Fliege wird seit Jahren am Julius-Kühn-Institut in Dossenheim genauer unter die Lupe genommen. Dr. Astrid Eben wird den aktuellen Stand der Forschung schildern.  

10.7.2018: Auge in Auge mit Eidechse und Co.

Unter dem Thema „Auge in Auge mit Eidechse und Co.“ werden die beiden Vorsitzenden des Hemsbach/Laudenbacher BUND versuchen uns die einheimischen Reptilien nahe zu bringen. Wolfgang Fiedler wird aus seinem reichen Fundus Fotografien der Tierarten zeigen, die an der Bergstraße ein heimliches, schwer zu beobachtendes Leben führen. Gerhard Röhner, der seit 2014 im Rahmen der landesweiten Amphibien- und Reptilienkartierung aktiv ist, wird erstmals öffentlich Reptilien-Verbreitungskarten von der heimischen Bergstraße zeigen. Es wird besprochen, warum Eidechse und Co. in den letzten 30 Jahren stark zurück gegangen ist und was jeder Grundstücksbesitzer oder Pächter an der Bergstraße für sie tun kann. 

Ansprechpartner

Dr. Felix Kokocinski


E-Mail schreiben Tel.: 0176 / 54741844

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